Wandgestaltung im Jugendzimmer – Beispiele und Ideen

Jugendzimmer wandgestaltungBei der gemeinsamen Planung der Wandgestaltung für das Jugendzimmer treffen oft Welten aufeinander. Während sich Eltern eine geschmackvolle Dekoration wünschen, wollen viele Jugendliche ihr Zimmer am liebsten mit Postern ihrer Lieblingsstars tapezieren. Mit etwas Überlegung und Kreativität lassen sich jedoch in den meisten Fällen gute Kompromisse schließen.

Die Gestaltung der Wände fängt bei der richtigen Farbwahl an. Um den Raum optisch nicht zu verkleinern und ein angenehmes Ambiente zu schaffen, bieten sich helle Farben und Pastelltöne an. Häufig wünschen sich Jugendliche jedoch auffällige Farben wie Rot, Pink oder sogar Schwarz. Hier kann sich die Familie eventuell darauf einigen, dass nur eine Wand in der Wunschfarbe gestrichen und für die übrige Fläche ein dezenterer Ton verwendet wird. Auch bei Tapeten wird ein sehr schöner Effekt erzeugt, wenn sich Muster und auffällige Farben nur auf eine Fläche konzentrieren.

Jugendzimmer Wand gestalten

Wandtattoos, Mantras, Collagen

kleine Details verleihen eine individuelle Note

Eine Ton-in-Ton-Gestaltung der Wände sorgt grundsätzlich für sehr viel Harmonie. Wenn es dennoch Poster sein müssen, können diese auch geschmackvoll eingerahmt werden. Für kleine oder größere Highlights an den Wänden sorgen Wandtattoos. Diese gibt es in verschiedenste Farben und Formen, wie beispielsweise Blumen, Tribals, Bäume oder Muster. Eine sehr schöne Alternative sind auch Mantras oder Lieblingszitate an den Wänden. Diese können motivieren, trösten und den Heranwachsenden im schwierigen Pubertätsalter jeden Tag ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Für die Anbringung können entweder Schablonen oder ebenfalls Wandtattoos verwendet werden.

Fotocollagen mit Bildern von Freunden, Urlauben oder aus der Kindheit verleihen dem Jugendzimmer eine sehr persönliche Note. Dafür gibt es spezielle Rahmen – wobei die Collage natürlich auch mit Tonpapier und Klebefolie selbst gestaltet werden kann.

Jugendzimmer

Kunst und Jugendzimmer – das muss sich nicht ausschließen

Hat der Heranwachsende einen oder sogar mehrere Lieblingskünstler, können auch Drucke von dessen Gemälden gerahmt werden. Selbstverständlich müssen es nicht immer die Klassiker sein – mit farbenfroher Pop Art von Andy Warhol oder Roy Lichtenstein werden die Wände aufgepeppt und Schwung in das Zimmer gebracht. Ist der Jugendliche künstlerisch begabt, kann natürlich auch selbst Hand angelegt werden. Selbst gemalte Bilder, Airbrush oder sogar ein Graffiti an der Wand verleihen dem Raum eine noch persönlichere Note.

Weitere Möglichkeiten sind auffällige Wanduhren, Regalbretter oder Timetables an den Wänden. Da Jugendliche mit der Zeit immer mehr Stauraum benötigen, sollte jedoch immer etwas Platz für zusätzliches Mobiliar gelassen werden. Zudem ändern sich die Geschmäcker oft schnell. Aus diesem Grund ist Flexibilität bei der Wandgestaltung sehr wichtig, sodass im Notfall nur die Wände überstrichen oder neue Bilder angebracht werden müssen.

Ähnliche Beiträge: